Ländliches Tenerife: 10 versteckte Dörfer, die du besuchen musst
Ländliches Tenerife: 10 versteckte Dörfer, die du besuchen musst
Tenerife ist nicht nur Strände und Resorts. Im Inneren der Insel verbergen sich Dörfer, die in der Zeit stehengeblieben zu sein scheinen, mit gepflasterten Gassen, Häusern aus Vulkangestein und einem ruhigen Leben im Rhythmus der Jahreszeiten. Diese ländlichen Weiler bewahren jahrhundertealte Traditionen und bieten ein völlig anderes Erlebnis als der Tourismus an der Küste. Wenn du Authentizität suchst, wirst du sie hier finden.
Versteckter Norden
- Chinamada: Höhlendorf im Anaga-Gebirge, wo noch heute in den Fels gehauene Höhlen bewohnt werden. Zugang über einen Pfad durch den Lorbeerwald. Kein Handyempfang, keine Eile, keine Zeit.
- Taborno: bekannt als das kanarische Machu Picchu wegen seines Felsens und seiner spektakulären Lage. Kaum ein Dutzend Häuser, umgeben von grünen Abgründen und mystischem Nebel.
- Las Carboneras: Weiler auf dem Gipfel des Anaga mit Blick auf beide Seiten der Insel. Ausgangspunkt für Wanderwege durch den ältesten Wald Tenerifes.
- El Palmar: fruchtbares Tal im Teno-Massiv, umgeben von Steilküsten. Traditioneller Anbau von Kartoffeln und Reben auf Terrassen. Authentische Guachinches (urige kanarische Familienlokale), in denen man für fünf Euro isst.
Gipfel und Medianías (mittlere Höhenlagen)
- Chirche: winziges Dorf zwischen Guía de Isora und Santiago del Teide mit Mandel- und Obstbäumen. Im Januar färbt es sich rosa durch die Blüte. Absolute Ruhe.
- Erjos: an der Grenze zwischen Teno und dem Tal von Santiago. Natürliche Teiche, Lorbeerbäume und eine Stille, die zum Bleiben einlädt – für immer.
- La Escalona: ländlicher Weiler in der Gemeinde Vilaflor de Chasna, in den hohen Medianías des Südens von Tenerife, teilweise innerhalb der Schutzlandschaft von Ifonche. Traditionelle kanarische Häuser mit Gärten und Hühnern. Fernab vom touristischen Trubel, in einer anderen Welt.
- Arguayo: kleines Vulkandorf mit schwarzen Lavafeldern (malpaíses) und Steinhäusern. Eine bewohnte Mondlandschaft, in der die Zeit nach Ernten gemessen wird.
Tiefer Süden
- Ifonche: auf 1.000 Metern Höhe über Adeje, umgeben von kanarischen Kiefernwäldern. Ausgangspunkt der Route zur Barranco del Infierno von oben. Vollkommene Stille und Sternenhimmel.
- Taucho: landwirtschaftliches Dorf in den Medianías von Adeje mit Meerblick und jahrhundertealten Mandelbäumen. Traditionelle Feste mit Parrandas (kanarischen Musikgruppen) und lebendiger kanarischer Folklore.
Wie du sie besuchst
Für die meisten brauchst du einen Mietwagen und musst dich auf enge Bergstraßen einstellen. Nimm Wasser und Proviant mit, denn nicht überall gibt es Geschäfte. Respektiere die Ruhe der Einheimischen und parke, ohne landwirtschaftliche Wege zu blockieren. Die beste Zeit ist Frühling und Herbst, wenn die Felder grün sind und die Temperaturen perfekt.
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