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Geheime Naturpools auf Teneriffa: die, die in keinem Reiseführer stehen

Geheime Naturpools auf Teneriffa: die, die in keinem Reiseführer stehen

Geheime Naturpools auf Teneriffa

Teneriffa besitzt mehr als 350 Kilometer vulkanische Küste, übersät mit Naturpools, die einst aus der Lava entstanden sind. Während sich die Touristen an den Stränden im Süden drängen, genießen die Einheimischen versteckte Felsbecken und Pools, in die der Ozean gefiltert zwischen den Felsen eindringt und Becken mit kristallklarem Wasser bildet. Einige sind bekannt, andere besuchen nur die Nachbarn aus dem Viertel. Hier findest du jene, die in den gängigen Reiseführern nicht auftauchen.

View of Bajamar and Teida volcano, Punta del Hidalgo, San Cristóbal de La Laguna, Tenerife, Canary Islands
View of Bajamar and Teida volcano, Punta del Hidalgo, San Cristóbal de La Laguna, Tenerife, Canary Islands — Foto: Boris Busorgin
Masca, Tenerife's most beautiful village
Masca, Tenerife's most beautiful village — Foto: Iulia Laslea
Pueblo costero enclavado en colinas verdes con vistas al océano
Küstendorf eingebettet in grüne Hügel mit Blick auf den Ozean — Foto: Volodymyr Diadechko

Nordküste: versteckte Felsbecken

  • Charco de La Laja (San Juan de la Rambla): perfekter Naturpool, eingebettet zwischen schwarzen Vulkanfelsen. Ruhiges Wasser selbst bei Wellengang. Zugang über in den Fels gehauene Treppen. Nur wenige Touristen finden hierher.
  • Charco del Viento (La Guancha): eine Gruppe natürlicher Becken, verbunden durch Lavakanäle. Das Wasser wird ständig von den Wellen erneuert. Ein natürliches vulkanisches Amphitheater mit dem Atlantik im Hintergrund.
  • El Caletón de Garachico: die berühmtesten im Norden, doch es gibt abgelegene Bereiche, die Touristen übersehen. Umrunde die Hauptbecken und du entdeckst einsame Pools zwischen den Lavaströmen.
  • Piscina Natural de Jóver (Tejina, La Laguna): eine Lavaplattform mit mehreren Naturbecken unterschiedlicher Größe. Sie liegt an der Nordküste, nahe Bajamar und Punta del Hidalgo, mit Blick auf den Leuchtturm von Punta del Hidalgo und die Mesa de Tejina. Kristallklares und an manchen Stellen seichtes Wasser, ideal für Kinder. Ohne Einrichtungen, aber mit wildem Charme.

Ostküste: vulkanische Pools

  • Piscinas de El Pris (Tacoronte): ein winziges Fischerdorf mit geschützten Naturbecken. Die einheimischen Fischer baden bei Sonnenuntergang. Echte, unprätentiöse Atmosphäre.

Nordwestküste: das bestgehütete Geheimnis

  • Charco de Isla Baja (Los Silos): ein riesiger Naturpool, geformt von einer jahrhundertealten Lavaplattform. Türkisfarbenes Wasser an ruhigen Tagen. Zugang über die Straße von Los Silos aus.
  • Charco de los Chochos (Los Silos): ein tiefes Becken (bis zu 2 m) neben dem Charco de la Araña, mit Steintreppen und Geländer und Blick auf die Klippen von La Culata. Erreichbar vom Puertito de Los Silos aus.
  • Charco de la Araña (Los Silos): ein Gezeitenbecken, das bei Ebbe auftaucht, neben dem städtischen Schwimmbad von Los Silos und mit Blick auf die Klippen von La Culata. Beliebt bei den Einheimischen der Gegend, aber den Touristen unbekannt. Vorsicht bei starkem Wellengang.
  • Charco de Las Iguanas (Buenavista): versteckte Becken unter den Klippen von Teno. Nur bei Ebbe und mit guter Ortskenntnis zugänglich. Für Erfahrene.
  • El Caletón de Interián (Garachico): abseits des touristischen Trubels von Garachico werden diese Becken östlich des Dorfes nur von Anwohnern besucht. Ruhe garantiert.

Sicherheitshinweise

  • Erkundige dich vor dem Baden in Naturpools stets über den Zustand des Meeres
  • Bade niemals bei roter Flagge oder starkem Wellengang aus Norden
  • Trage Badeschuhe: Vulkanfelsen sind scharfkantig und rutschig
  • Gehe nicht allein zu abgelegenen Becken. Informiere immer jemanden über deinen Standort
  • Respektiere die Umgebung: hinterlasse keinen Müll und verändere die Becken nicht
  • Die besten Bedingungen herrschen im Sommer bei Ebbe und Südwind